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Steinmetzbetrieb seit 1884

Hier eine kurze Erläuterung zum Begriff "Naturstein":

Die Gesteine, die auf unserer Erde vorkommen und im Laufe der Jahrmillionen entstanden sind, kann man in verschiedene Kategorien einordnen.

Magmatite: Es handelt sich um Erstarrungsgesteine, die bei der Abkühlung einer heißen, flüssigen Gesteinsschmelze entstanden sind.

Sedimente: Steine, die ursprünglich als lockerer Abtragungsschutt abgelagert wurden und sich nachträglich verfestigt haben

Metamorphite: Ehemalige Magma- oder Sedimentgesteine, die unter der Erdoberfläche mit extrem starkem Druck und hohen Temperaturen umgewandelt wurden.

Granit ist wohl der bekannteste Vertreter aus der Gruppe der Magmatite. Granit besteht aus körnig miteinander verschmolzenen Mineralien, die  unterirdisch unter hohem Druck und extrem langer Abkühlzeit vermengt  wurden. Tiefengesteine, wie Granit besitzen grobkörnige Kristalle, die  Mineralien sind bunt durcheinander- gemischt. Sie sind sehr kompakt und  verwitterungsbeständig. Der hohe Härtegrad von Granit ergibt sich nicht  zuletzt aus seinem hohen Quarzanteil. Weitere Tiefengesteine mit  unterschiedlichen Zusammensetzungen: Diorit - Foyait - Gabbro -  Peridotit - Syenit

Marmor ist der wohl prominenteste Vertreter der Metamorphite.Es handelt sich  bei Marmor um ein kristallines Umwandlungsgestein. Ausgangsmaterial des  Marmors ist das Ablagerungsgestein Kalkstein, das mittels Druck- und  Hitzeeinwirkung zu einem vollkristallinen Gestein umgewandelt wurde. Der kristalline Charakter des Marmors ist in seiner Struktur gut zu  erkennen.

Die Härte der Gesteinsarten spielt heute für die Klassifizierung eine  besondere Rolle. Die Bezeichnug 'Granit' steht dabei fast synonym für  Hartgestein, die Bezeichnung 'Marmor' für Weichgestein. Die Einteilung  in Weich- oder Hartgestein folgt der Logik des Werkzeugeinsatzes und ist eine sinnvolle Einteilung, wie Werksteine manuell bearbeitet,  maschinell gesägt oder geschliffen werden. Letztendliche Aussagen über  die Gebrauchseigenschaften beziehungsweise späteren Einbau- und  Verwendungsmöglichkeiten der Natursteine kann man aus dieser  Unterscheidung nicht immer ableiten, denn hierzu gehören profunde  gesteinskundliche Kenntnisse. Nicht alle Materialien sind für jedes  Einsatzgebiet geeignet. Gern berate ich Sie persönlich.

Die Öko-Bilanz von Naturstein:

Die Natur hat den Stein im Laufe von vielen Millionen Jahren zu dem  gemacht, was er ist. Der Naturstein muss im Gegensatz zu anderen  Baustoffen also nicht eigens unter Aufwendung von viel Energie  hergestellt werden. Er liegt bereits in fertiger Form vor.

Der Energieverbrauch, der bei der Gewinnung und Bearbeitung anfällt, ist im Vergleich zu anderen Baustoffen eher gering. Moderne Verfahren arbeiten hier sparsam, schonend und effizient.

Stein ist ein natürliches Material. Dort wo der Bestand erschöpft ist, kann  das einstige Abbaugebiet aufgeforstet oder landwirtschaftlich genutzt  werden.

Mit dem beim Abbau anfallenden Abraum werden abgebaute  Teile des Steinbruchs direkt wieder verfüllt. Auch kleinere  Gesteinsbrocken können sinnvoll wirtschaftlich genutzt werden - denken  wir an Einsatzbereiche im Garten- und Landschaftsbau oder im Wasserbau.

Nicht mehr genutzte Bauteile aus Naturstein können ohne Belastung für die Umwelt deponiert oder vielfach neu bearbeitet werden.